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„Machen statt Meckern“ – das ist seit mehr als 10 Jahren das Motto des Startup-Verbandes.

Einer Community aus über 1200 Mitgliedern; aus Startups, Scaleups, Corporates und Investoren aus der ganzen Bundesrepublik, die ein gemeinsamer Nenner und Antrieb verbindet: die Liebe zum Unternehmertum und der Mut, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen und etwas zu bewegen, um unsere Wirtschaft und das Land voranzutreiben.

Und genau diesen unternehmerischen Aufbruch und diese Kultur des Muts brauchen wir jetzt gerade besonders. Denn die Wahl fällt in eine Zeit, die geprägt ist von Multi-Krisen, von Konflikten und wirtschaftlicher Verunsicherung. Eine Zeit, in der man leicht den Mut verlieren kann.

Aber genau das machen Unternehmer und Unternehmerinnen nicht. Der Blick in die Geschichte zeigt so viele Momente, in denen Unternehmer:innen vorausgegangen sind. Statt den Kopf in den Sand zu stecken, haben sie in den Herausforderungen Chancen gesucht – und Lösungen gefunden. Wir sind überzeugt, dass genau das auch jetzt möglich ist.

Es ist wichtig gerade jetzt gemeinsam ein Gegen-Narrativ zu dem vorherrschenden Abgesang auf Deutschland zu entwickeln. Ein zuversichtliches Narrativ, das nicht auf Luftschlösser baut, sondern auf dem Wissen, dass wir bereits jetzt alle Zutaten haben, um positive Veränderung voranzutreiben: Deutschland braucht einen unternehmerischen Aufbruch! Und wir gehen vorweg:

Nach dem Rückgang der Startup-Neugründungen im letzten Jahr ging es 2023 wieder aufwärts, auch wenn das schwierige Fundraising-Umfeld viele von uns umtreibt. Gleichzeitig sehen wir, dass Gründer:innen und Tech-Talente weiter große Risiken eingehen und deutsche Startups und Scaleups globale Märkte erobern.

Selten zuvor hatten wir so stark aufgestellte Deep- und Climate-Tech-Unternehmen. Das ist gerade jetzt besonders wichtig, weil sie die Initialzündung für Wachstumsdynamiken in Zukunftsfeldern sind. Sie sind nicht nur im Kampf gegen den Klimawandel bitter nötig, sondern sie befeuern mit ihren bahnbrechenden Innovationen unsere Wirtschaftskraft und tragen dazu bei, unsere Zukunft zu sichern.

Unser Fahrplan ist klar: Als neu gewählter Vorstand setzen wir uns dafür ein,

  • internationalen Top-Talenten den Weg nach Deutschland zu erleichtern
  • mehr Diversität in der Startup-Szene zu schaffen
  • mehr Kapital für Deep Tech Gründungen und große Finanzierungsrunden zu aktivieren
  • den Transfer aus der Forschungslandschaft zu verbessern
  • Impact Entrepreneurship zu stärken
  • und mit der gesamten Vielfalt an Gründungswegen, vom gebootstrappten Startup bis zum Unicorn, Unternehmertum zu stärken.

Dafür wollen wir im ganzen Land Zuversicht und Optimismus zurückgewinnen, um einen positiven Wandel zu ermöglichen. Standen wir in der Vergangenheit für „Made in Germany“, so wollen wir jetzt „Make it in Germany“ vorleben, wie es unser Bundeskanzler treffend bei den diesjährigen German Startup Awards genannt hat. „Make it in Germany“ heißt für uns, dass man hier erfolgreich gründen kann, Unternehmen hier groß werden können, jeder und jede es in diesem Land schaffen kann und wir eine Innovationskraft entwickeln, die unseren zukünftigen Wohlstand sichert.

Wir werden unser Bestes geben, die Fähigkeit zum Wandel und den Mut zum Aufbruch weiterzutragen, und ihn da zu wecken, wo er vielleicht noch im Verborgenen schlummert. Dafür treten wir an – vielen Dank!